Über uns

Gegen Europa kann man natürlich sein.
Aber nicht gegen Europäer.

We are Europe!, das sind inzwischen über 200 Männer und Frauen aus ganz Europa – also nicht nur aus der Europäischen Union! Die meisten von uns wohnen zurzeit noch im Raum Düsseldorf, denn hier wurde We are Europe! am 29. September 2012 gegründet. Immer mehr Mitglieder wohnen aber heute schon im übrigen Europa, von Moskau bis nach Porto, von Brighton bis nach Istanbul.

Wir verstehen uns als staatsfreie Graswurzelbewegung. Wir glauben nämlich, dass Europa nur von unten nach oben wachsen kann – und nicht umgekehrt, wie es bislang versucht worden ist. Allerdings kann das nur funktionieren, wenn wir Europäer weniger in nationalen „Kästchen“ denken, sondern beginnen, uns endlich auch einmal als eine große Mannschaft zu verstehen.

Das ist sehr schwierig, werden Sie sagen. Stimmt – gerade jetzt in der Schuldenkrise. Aber trotzdem können wir es ja mal versuchen. In vielen Events und Projekten wollen wir unser „Europäer-sein“ gemeinsam üben. Dabei haben wir uns dem Grundsatz „Unbedingt positiv!“ verschrieben. Klagen ist nämlich leicht – Vorschläge machen dagegen anstrengend. Aber genau darauf wird es jetzt ankommen.

Natürlich brauchen die Europäer, wenn sie stärker zusammenrücken wollen, eine gemeinsame Wertebasis. In unserem Memorandum, das wir bei der Gründung von We are Europe! am 29.09.2012 beschlossen haben, haben wir diese Basis beschrieben. Die vielleicht wichtigsten Sätze lauten:

„Das Wertvollste an Europa sind – seine Werte. Über Jahrhunderte hinweg, in Milliarden von Begegnungen, Freundschaften, Geschäftsbeziehungen, Liebesgeschichten, Briefwechseln, Streitgesprächen und Tragödien ist ein mächtiges Bauwerk entstanden: Die gemeinsamen Werte Europas. Auch wenn sie immer wieder beschädigt und ignoriert wurden: Bis heute bilden sie nach Meinung der allermeisten Europäer das Gebäude, in dem wir zusammenleben wollen.“

Unser Ziel: Die europäische Bürgergesellschaft.

Es ist nicht zu übersehen: Europa steckt in der Krise. Genauer gesagt: Die Europäische Union steckt in der Krise. Nach erfolgreichen Jahren und Jahrzehnten, in denen Europa gute Fortschritte gemacht hat, hat die EU den Anschluss verloren – den Anschluss an ihr eigenes Volk. Sie produziert wie im Rausch ununterbrochen neue Gesetze, Richtlinien, Förderprogramme und Behörden, ja sogar eine eigene Währung. Aber haben wir Europäer das alles bestellt?

Wir von „We are Europe!“ wollen Europa. Wir sind begeisterte Europäer. Allen Versuchen, das Rad zurückzudrehen und wieder in die nationalen Häuschen zurückzuhuschen, erteilen wir eine klare Absage. Positive Energie lässt sich nur erzeugen, wenn wir gemeinsam sagen: Vorwärts Europa!

Aber das funktioniert nur unter einer Bedingung: Dass wir Europäer beginnen, uns als Gemeinschaft zu begreifen. Verblieben wir in unseren nationalen Sektionen, würden wir nie die Kraft haben, Europa nach unseren Vorstellungen zu prägen. Wir würden den Technokraten immer unterlegen bleiben. Formieren wir uns aber als Europäer, überwinden wir also Vorurteile und Ressentiments in uns selbst, können wir lernen, eine gemeinsame Sprache zu sprechen. Dann kann ein echtes Europa entstehen.

Vergessen wir nicht: Der Schlüssel zu Europa liegt nicht in Brüssel oder in einer anderen Hauptstadt. Er liegt in unseren Händen.

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Europa gemeinsam gestalten!